Lektorat / Korrektorat

Ein Student muss während seiner studentischen Laufbahn zahlreiche wissenschaftliche Texte schreiben, angefangen von Exposés über Hausarbeiten, Seminararbeiten bis hin zur Abschlussarbeit, die je nach Studiengang dann schon mal hundert Seiten oder mehr umfassen kann. Wer schließlich noch promovieren möchte, hat mit der Dissertation eine besondere Herausforderung vor sich.

Neben der Abgabe einer wissenschaftlichen Höchstleistung sollte dabei die Vermeidung von Fehlern einen Arbeitsschwerpunkt bilden. Daher ist ein gründliches Korrektorat bzw. Lektorat vor Fertigstellung der Arbeit unvermeidlich.

Korrektorar, Lektorat – worin besteht der Unterschied?

Mit „Korrektorat“ ist im Allgemeinen die nachträgliche Veränderung bzw. Verbesserung eines Textes gemeint. Dazu gehört die Beseitigung von Fehlern in Rechtschreibung, Grammatik und Zeichensetzung ebenso wie Verbesserungen von schriftlichem Ausdruck und sprachlichem Stil des Textes. Auch formelle Veränderungen wie die Formatierung des Textes auf das gewünschte Format oder die Kontrolle der Einhaltung wissenschaftlicher Formvorgaben wie Zitierweise, Literaturverzeichnis, Fußnoten etc. fallen in den Bereich des Korrektorats.

Ein Lektorat geht darüber hinaus und beseitigt auch inhaltliche Mängel der Arbeit. Nicht selten wirkt ein Lektor nicht nur unmittelbar vor der Fertigstellung, sondern auch begleitend am Text mit, kontrolliert die sachliche und inhaltliche Richtigkeit der Arbeit und überprüft ihre Lesbarkeit. Gerade unerfahrenen Autoren wie z.B. jungen Studenten unterlaufen oft Fehler bei der Textgestaltung, die ihnen bei einer Eigenkorrektur nicht auffallen würden, die aber ein erfahrener Lektor auf Anhieb erkennt. Dazu zählt unter anderem die Häufung von übermäßig langen Schachtelsätzen. Sie erstrecken sich nicht selten über komplette Absätze und machen die Arbeit damit unverständlich und schwer lesbar. Der Leser weiß am Ende eines solchen Satzes oftmals nicht mehr, wie dieser eigentlich begonnen hatte. Ein Lektor macht hierbei alternative Formulierungsvorschläge wie etwa die Umwandlung eines Schachtelsatzes in zwei oder gar mehrere kurze, verständliche Sätze.

Wer sollte ein Lektorat/Korrektorat übernehmen?

Bei der Wahl eines Lektors oder Korrektors steht man vor der Qual der Wahl. Im Internet gibt es unzählige einschlägige Angebote, an den Hochschulen bieten Studenten aus höheren Semestern derartige Dienste an, um sich damit ihr Studium zu finanzieren. Viele Studenten, denen die Kosten für ein professionelles Korrektorat oder Lektorat zu hoch sind, bitten wiederum Freunde, Bekannte oder Familienangehörige um Hilfe beim Korrekturlesen. Wer ein makelloses Ergebnis erzielen und wirklich sicher gehen möchte, eine fehlerfreie Arbeit abzugeben, wird dagegen um einen professionellen Lektor oder Korrektor nicht herumkommen. Ein Profi beherrscht die Sprache des Verfassers perfekt und hat ausreichend Erfahrung in der Arbeit mit anspruchsvollen wissenschaftlichen Texten. Benötigt man ein Lektorat, ist auch die fachliche Qualifikation eines in Frage kommenden Lektors zu beachten, da eine erfolgreiche inhaltliche Bewertung ansonsten nicht vorgenommen werden kann. Die Wahl eines geeigneten sollte daher sorgfältig, vor allem aber rechtzeitig erfolgen. Textlove vermittelt ihnen gern einen geeigneten Ansprechpartner.

 

Nützliche Weblinks:

http://suite101.de/article/korrektorat-lektorat-werbelektorat-a51820

http://suite101.de/article/vom-manuskript-ueber-das-expose-zum-verlag-a113923

http://biolektor.de/index.php/2009/06/29/unterschied-zwischen-korrektorat-korrekturlesen-und-lektorat/