Korrekturlesen

Wer heute einen anspruchsvollen Text verfassen möchte, kommt nicht umhin, diesen nach Fertigstellung des Entwurfs Korrektur lesen zu lassen, um Rechtschreib- oder Grammatikfehler zu vermeiden und den Text in eine stilistisch einwandfreie Form zu bringen. Dies gilt für journalistische oder künstlerische Texte ebenso wie für wissenschaftliche Abhandlungen. Jeder Text sollte nach seiner Fertigstellung einer dritten Person zum Korrekturlesen vorgelegt werden. Keinesfalls sollte der Verfasser dies ausschließlich selbst übernehmen. Ansonsten drohen Fehler, die durch eigene Unachtsamkeit bzw. „Betriebsblindheit“ entstehen können, nicht entdeckt zu werden. Es gilt grundsätzlich das Prinzip: „Vier Augen sehen mehr als zwei“.

Wen sollte ich meinen Text Korrektur lesen lassen?

Jeder Student sieht sich im Laufe seiner studentischen Laufbahn vor dem Problem, eine Vielzahl an wissenschaftlichen Arbeiten abliefern zu müssen. Regelmäßig sind Seminararbeiten oder Hausarbeiten zu schreiben, und am Ende wartet die Abschlussarbeit in Gestalt einer Diplomarbeit, Bachelor- oder Masterarbeit. Geht die akademische Karriere dann noch weiter, kommen womöglich noch eine Dissertation oder gar Habilitation hinzu. Oftmals kommt zur wissenschaftlichen Herausforderung, welche die jeweilige Arbeit mit sich bringt, noch Zeitdruck hinzu, was zu Konzentrationsverlust und Fehleranfälligkeit fehlt.

Am einfachsten ist es, das fertige Manuskript einfach dem Kommilitonen zum Korrekturlesen zu überlassen. Besteht diese Möglichkeit nicht, wird auch gern mal auf die Hilfe von Freunden oder Familienangehörigen zurück gegriffen. Möchte man jedoch wirklich nichts dem Zufall überlassen und absolut sicher gehen, auch wirklich eine komplett fehlerfreie Arbeit abzugeben, sollte über den Einsatz eines professionellen Korrektors nachgedacht werden. Freunde oder Kommilitonen verfügen oftmals weder über die notwendige Distanz zum Verfasser und seinem Text, noch über die erforderliche sprachliche Erfahrung im Umgang mit dem zu bewertenden Schriftwerk. Dagegen ist ein Korrektor, der das Korrekturlesen von Texten als Dienstleistung anbietet, meist ein Sprachwissenschaftler, der die Verfassersprache herausragend beherrscht und somit in der Lage ist, einen Text in sprachlicher und stilistischer Hinsicht mustergültig zu korrigieren.

Der Computer ersetzt das Korrekturlesen nicht

Skepsis ist dagegen beim bloßen Einsatz eines Computerprogramms zur Rechtschreib- und Grammatikprüfung angebracht. Namhafte Textverarbeitungsprogramme bringen derartige Funktionen heute standardmäßig mit. Gegen ihren Einsatz als erste Präventivmaßnahme zur Fehlervermeidung ist nichts einzuwenden. Die abschließende Korrektur sollte aber durch einen menschlichen Korrekturleser, möglichst durch einen professionellen Korrektor, erfolgen. Ein Computerprogramm erkennt zwar Rechtschreib- und Grammatikfehler in einzelnen Wörtern bzw. Satzteilen recht zuverlässig, kann aber den Text als Ganzes hinsichtlich seines schriftliches Ausdruckes und seiner stilistischen Stimmigkeit nicht prüfen. Der Einsatz eines professionellen Korrektors umgeht diese Probleme und hilft somit, Ärger und Frust von vornherein zu vermeiden. Textlove hilft Ihnen bei der Suche und vermittelt Ihnen gern entsprechende Kontakte.

 

Nützliche Weblinks:

http://www.wortbedeutung.info/Korrektur/

http://www.enzyklo.de/Begriff/Korrekturlesen

http://de.wikipedia.org/wiki/Korrekturlesen